DeepL-Report: Sprachbarrieren hemmen interne wie externe Kommunikation
von Redaktion,
DeepL liefert im Whitepaper „Die Sprachrevolution: Wie Unternehmen mit KI besser kommunizieren können“ Einblicke zum aktuellen Einsatz von KI und dem Potenzial von KI‑Sprachtechnologie für globale Unternehmen. Basierend auf den Ergebnissen einer neuen Umfrage unter Führungskräften aus der EMEA‑Region und den USA sowie externen Quellen wird in dem Bericht das Zusammenspiel von Sprache und KI in der Geschäftswelt untersucht. Behandelt werden etwa die finanziellen Auswirkungen schlechter Kommunikation und der Mehrwert von KI‑Sprachtechnologien in der Praxis.
(Bild: DeepL)
35 % der Entscheidungsträger geben in dem Report an, dass Sprachbarrieren die Marktexpansion beeinträchtigen, was sich vor allem auf exportorientierte Volkswirtschaften auswirkt. 72 Prozent wollen deshalb in 2025 in KI-Lösungen investieren. Dabei ist die Mehrheit davon überzeugt, dass die Kombination Mensch + KI die besten Ergebnisse erzielt. 51 Prozent der Befragten in der Rechtsbranche bevorzugen einen Human-in-the-Loop-Ansatz, bei dem die KI durch menschliche Expertise und Aufsicht ergänzt werden.
Anzeige
„Englisch hat sich zwar als internationale Geschäftssprache etabliert, doch tatsächlich beherrschen nur etwa 20 % der Weltbevölkerung die Sprache auch fließend“, erklärt Jaroslaw Kutylowski, CEO und Gründer von DeepL. „Dies hat erhebliche Auswirkungen auf globale Unternehmen und Fachkräfte: Mehr als die Hälfte der C‑Level-Führungskräfte verbringt jeden Tag über eine Stunde damit, sich mit ineffektiver Kommunikation zu befassen.” Diese Herausforderung betrifft aber auch viele andere Management- und Führungsebenen.
KI wird in tägliche Abläufe integriert
Angesichts dieser Umstände greifen der DeepL-Untersuchung zufolge Unternehmen zunehmend auf KI‑Lösungen zurück. „72 % der Befragten planen, KI in ihre täglichen Abläufe zu integrieren, und 25 % von ihnen möchten sich 2025 dabei auf spezifische Aufgaben wie Übersetzungen konzentrieren“, berichtet Kutylowski.
Dem DeepL-Report zufolge werden sich Unternehmen 2025 näher damit befassen, wie sie mit KI einen positiven ROI erzielen können. In allen Regionen gehören dabei geschäftliche Abläufe (28 %), Arbeitstools (19 %) und spezifische Aufgaben wie Übersetzungen (25 %) zu den wichtigsten Posten bei der KI‑Budgetierung.
In den Niederlanden sind demnach die höchsten KI‑Investitionen geplant: Ganze 30 % der niederländischen Unternehmen möchten KI über alle Bereiche hinweg integrieren, dicht gefolgt von Deutschland (29 %), Belgien (28 %), Frankreich (26 %) und den USA (25 %).
„Englisch hat sich zwar als internationale Geschäftssprache etabliert, doch tatsächlich beherrschen nur etwa 20 % der Weltbevölkerung die Sprache auch fließend“, erklärt Jaroslaw Kutylowski, CEO und Gründer von DeepL (Bild: DeepL / Pascal Fassbender)
Sprachbarrieren bremsen Expansion in neue Märkte
Sprachbarrieren stellen laut DeepL Unternehmen, die global expandieren und neue Märkte erschließen möchten, vor große Herausforderungen. Schwierigkeiten bei der Marktexpansion (35 %), der Ansprache von internationalen Kunden (32 %) und beim Kundenservice (24 %) nennt der Report als die größten sprachbezogenen Hindernisse, mit denen sich die Unternehmen konfrontiert sehen.
Insbesondere die Expansion in neue Märkte ist den Aussagen der Befragten eine große Herausforderung für europäische Unternehmen, die in Regionen mit mehreren Amtssprachen oder in exportorientierten Volkswirtschaften tätig sind, darunter in Belgien (45 %), Deutschland (41 %) und dem Vereinigten Königreich (44 %). Die USA (37 %) liegen als zweitgrößte Exportwirtschaft der Welt dicht dahinter. Von den untersuchten Märkten berichteten Frankreich (42 %), die USA (38 %) und Belgien (38 %) auch von großen Herausforderungen bei der Betreuung von internationalen Kunden, was die Bedeutung zuverlässiger Sprachtools in diesen Regionen unterstreicht.
Hilfe durch spezialisierte KI-Tools
Verbessern lässt sich die geschäftliche Kommunikation laut DeepL mit spezialisierten KI‑Tools wie DeepL. Mithilfe von KI‑Sprachtechnologie können globale Unternehmen demnach Sprache sogar zu einem Wettbewerbsvorteil machen, ihre Effizienz steigern, schneller wachsen sowie die Kommunikation und Zusammenarbeit optimieren – intern wie extern.
Durch die Verbindung von KI‑Sprachlösungen mit menschlicher Expertise und Aufsicht können Unternehmen dem Whitepaper zufolge insbesondere in stark regulierten Branchen wie dem Rechtswesen und der Fertigung Kommunikationsprobleme lösen und interkulturelle Herausforderungen bewältigen. Konkret reichen die Möglichkeiten vom Einsatz von KI‑Sprachtechnologie in Verbindung mit externen Übersetzungsagenturen (32 %) über die Unterstützung interner Übersetzungsteams mit KI (31 %) bis hin zur Einbindung von KI in wichtige Produkte (26 %).
An der Umfrage haben 780 Entscheidungsträger mit Senior-Rang aus dem EMEA-Raum und den USA teilgenomen (Bild: DeepL)
Interne Kommunikation erhält höhere Priorität
Interne Sprachbarrieren machen es globalen Unternehmen schwer, ihr Geschäft effektiv und effizient voranzutreiben. Insbesondere die Niederlande (31 %) und Frankreich (25 %) melden den höchsten Handlungsdruck, was die Unterstützung von mehrsprachigen Teams angeht. Dies zeigt laut DeepL, wie sich die sprachliche Vielfalt sowohl auf die Kundenbindung als auch auf die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz auswirkt.
„Um mit Menschen aus anderen Ländern zu kommunizieren, verwenden wir natürlich Englisch – und bei uns ist immer alles dringend. Doch früher hat es das Team einen halben Tag gekostet, ein englisches Dokument ins Japanische zu übersetzen. Heute, mit DeepL, können wir das Ganze superschnell erledigen“, berichtet Shoji Otsubo, Senior Manager bei Panasonic Connect.
Der vollständige Bericht ist unter hier verfügbar. An der Umfrage haben 780 Entscheidungsträger mit Senior-Rang (Head, Director, Vice President, C‑Suite) in wichtigen Führungsrollen teilgenommen – aus Bereichen wie Marketing, Produkt, IT und Finanzen und aus Branchen wie Einzelhandel, Fertigung, Fachdienstleistungen und Recht. Die Teilnehmenden stammten aus der EMEA‑Region und den USA.